Der denkmalgeschützte Schuppen

Das genaue Datum seiner Erbauung ist unbekannt, das Fundament kann um 1830 datiert werden.
Der Schuppen hat 2 Räume, seine Rückwand bildet die Burgmauer. Möglicherweise steht der Schuppen an der Stelle eines alten Turmes. Der Schuppen diente der Burghüterfamilie als Lagerraum, z.B. für Brennholz. Die Ostmauer/Hangmauer des Schuppens war eingestürzt, dadurch fehlte die Abstützung des Daches, welches ebenfalls an dieser Stelle schon teilweise eingestürzt war.

Notsicherung Schuppen
Im Februar 2020 konnte dank der großzügigen Unterstützung durch den Bauingenieur Gabriel Tudor, der einsturzgefährdete Schuppen notgesichert werden.

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Restaurierung Juni 2022
Am 20. Juni begannen die Spezialisten aus Bistritz mit der Restaurierung. Die Arbeiten verliefen in mehreren Bauabschnitten. 

Fotos: Sabine Reither

Archäologische Grabungen im Schuppen 2023
Bei den Reparaturarbeiten im Schuppen stießen die Arbeiter in ca. 20 cm Tiefe im Fußboden auf Gräber aus dem Mittelalter. Die Arbeiten wurden nach dem Fund sofort gestoppt und der Archäologe Prof. univ. Dr. habil. Ioan Marian TIPLIC mit den Untersuchungen beauftragt. Wie sich herausstellte stammen die 8 Gräber aus der Zeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert. Die noch vorhandenen Gebeine der Toten wurden auf den evangelischen Friedhof umgebettet. Der stellvertretende Bezirksdechant Herr Pfarrer Ulrich Ziegler hat diese Umbettung begleitet.
Jetzt können die Arbeiten am Schuppen fortgesetzt werden.

Fotos: Dr. Adrian SOVREA

August 2023, Dachrinne und Fußboden Schuppen


Fotos: Sabine Reither